17. Dezember 2018 14:14

Chronik

18 Millionen Drogen-Tabletten in Thailand beschlagnahmt

Die thailändischen Behörden haben im Grenzgebiet zu Laos, Myanmar und China mehr als 18 Millionen Tabletten Methamphetamine beschlagnahmt. Wie die Polizei am Montag in einer auf Facebook übertragenen Pressekonferenz mitteilte, fand der Einsatz am Sonntagabend in der Provinz Chiang Rai aufgrund eines Hinweises an die Behörden statt.

Der Fundort liegt im sogenannten Goldenen Dreieck, einer weitgehend unkontrollierten Grenzregion, die als Hochburg des lukrativen Methamphetamin-Handels gilt. In den beschlagnahmten Sackerln seien insgesamt 18,76 Millionen Pillen enthalten gewesen, sagte der Polizeikommandeur Vichit Wongsang. Auf den Sackerln stand demnach die Zahl 999, die als Erkennungszeichen für thailändische Drogenbosse gilt. Insgesamt seien in den vergangenen zwei Monaten rund 50 bis 60 Millionen solcher Tabletten beschlagnahmt worden.

Vor knapp zwei Wochen war in der Provinz Chiang Rai ein mutmaßlicher Schmuggler bei einem Polizeieinsatz getötet worden, während zwei weitere Verdächtige entkommen konnten. Bei dem Einsatz fanden die Beamten 15 Millionen Tabletten. Die Drogenschmuggler in der Region engagieren für ihre kriminellen Machenschaften häufig Dorfbewohner. Über die Anführer ist nur wenig bekannt.

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