21. Dezember 2019 15:04

Politik

33 Terroristen in Mali laut Macron "neutralisiert"

Im westafrikanischen Mali sind nach den Worten von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron 33 Terroristen außer Gefecht gesetzt worden. Der Präsident benutzte den militärischen Ausdruck "neutralisieren" - es wurde dabei nicht klar, ob die Gegner getötet wurden. Bei seinem Besuch in Cote d'Ivoire (Elfenbeinküste) sprach Macron vor dort lebenden Franzosen von einem "beachtlichen Erfolg".

Frankreich hat im riesigen Sahelgebiet bei seiner Anti-Terror-Mission "Barkhane" rund 4.500 Soldaten im Einsatz. In Mali bemüht sich zudem eine UNO-Mission (MINUSMA) um Stabilität. Erst Ende November waren 13 französische Armeeangehörige bei einem Hubschrauberunfall in Mali ums Leben gekommen. An MINUSMA nehmen derzeit zwei österreichische Soldaten teil, an einer EU-Trainingsmission für malische Streitkräfte 46.

Macron sagte, der Militäreinsatz habe Samstagfrüh in der Region von Mopti im Zentrum Malis stattgefunden. Französische Soldaten befreiten auch malische Gendarmen, die zuvor als Geiseln genommen worden waren.

In den Ländern der Sahelzone - einem Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben den Terrororganisationen "Islamischer Staat" (IS) oder Al-Kaida die Treue geschworen.

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