16. November 2019 07:11

Chronik

41-Jähriger soll in Innsbruck acht Brände gelegt haben

Ein 41-jähriger Österreicher wird verdächtigt zwischen Mittwoch und Freitag insgesamt acht Brände in Innsbruck gelegt zu haben. Der Mann soll dafür Grillanzünder verwendet haben, teilte die Polizei am Samstag mit. Der Verdächtige wurde festgenommen und zeigte sich laut Exekutive bei einer ersten Einvernahme geständig.

Der Mann soll zunächst am Innrain einen Container für Kunststoffabfälle und zwei Pkw angezündet haben. Schließlich ging er am Innufer in Richtung Osten und warf auf Höhe der Markthalle mehrere Grillanzünder in Richtung Inn. Die Anzünder dürften dabei gebrannt haben, da sie im Ufergebüsch einen kleinen Brand verursachten, der aufgrund der Nässe aber von selbst wieder ausging.

Wenige Stunden später versuchte er im Bereich der Hans-Flöckinger-Promenade zwei Trafostationen von Mobilfunkunternehmen in Brand zu setzen. Zudem dürfte der 41-Jährige mehrere Pkw am Parkplatz des ORF Landesstudios beschädigt haben. Der Schaden der Brandstiftungen belaufe sich laut Exekutive auf einen oberen fünfstelligen Eurobetrag. Mit den Sachbeschädigungen an den Pkw dürfte der Schaden bis in den sechsstelligen Eurobereich steigen. Der 41-Jährige wurde in das Polizeianhaltezentrum überstellt.

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