9. Januar 2020 09:12

Chronik

Baumaschine geriet in Vorarlberg in Hochspannungsleitung

Eine umgekippte Baumaschine hat am Mittwochabend kurzzeitig den Bahnverkehr zwischen Hard und Bregenz lahmgelegt. Der Lenker der Pilotiermaschine sollte diese auf einem eigens angelegten Schotterweg entlang der Gleisanlagen zum Einsatzort bewegen, dabei übersah der Mann kurz vor 19.00 Uhr in der Dunkelheit eine Hochspannungsleitung. In der Folge sank die Maschine ein und kippte um, so die Polizei.

Nachdem die 21 Meter hohe und über 60 Tonnen schwere Pilotiermaschine die Hochspannungsleitung gestreift hatte, kam es zu Funkenschlägen und Blitzen. Deshalb blieb der Fahrer vorsichtshalber in der Kabine sitzen und versuchte, von der Stromleitung wegzukommen. Die Feuerwehr sperrte den betroffenen Bereich. Kurz darauf sank die Maschine ein, stürzte seitlich um und landete in einer Wiese. Nach Abschaltung des Stroms konnte der unverletzte Fahrer geborgen werden. Die Gleisanlagen der ÖBB waren von dem Vorfall laut Polizeiangaben nicht betroffen, sie wurden aber aus Sicherheitsgründen kurzzeitig gesperrt. Die umgekippte Baumaschine musste zerlegt und in Einzelteilen abtransportiert werden.

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