29. Oktober 2019 04:41

Stars

Buschfeuer in Los Angeles treibt mehrere Stars in die Flucht

Die seit Tagen wütenden Feuer in Kalifornien richten weiter Schäden an und treiben Menschen aus ihren Häusern. Im Westen von Los Angeles mussten Montagfrüh Wohngebiete schnell geräumt werden, auch Prominente waren betroffen. Unter anderem musste der Action-Star und ehemalige kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger eigenen Angaben zufolge sein Haus in Brentwood verlassen.

Befolgt die Evakuierungsanordnungen, mahnte der Schauspieler auf Twitter. Er dankte den "besten Feuerwehrleuten in der Welt". Sie seien die wahren Action-Helden. Auch Basketball-Superstar LeBron James und Regisseur David O. Russell waren von den Räumungen betroffen.

"Mann, diese Brände in Los Angeles sind kein Spaß", schrieb der Superstar der Los Angeles Lakers. "Wir mussten mein Haus not-evakuieren und ich fahre jetzt mit meiner Familie herum und suche Zimmer. Bisher haben wir kein Glück." Später schrieb James, er habe eine Bleibe gefunden.

Zeitweise musste eine viel befahrene Autobahn gesperrt werden. Mehr als 600 Feuerwehrleuten sei es aber gelungen, ein weiteres Ausbreiten der Flammen zu verhindern, teilte der Bürgermeister von Los Angeles, Eric Garcetti, am Montagnachmittag mit. Nach ersten Schätzungen wurden acht Häuser zerstört.

Am größten ist derzeit das "Kincade"-Feuer im Sonoma County, einer Weinbauregion rund 120 Kilometer nördlich von San Francisco. Die Flammen breiteten sich dort auf einer Fläche von mehr als 250 Quadratkilometern aus. Fast 100 Gebäude brannten ab, darunter Wohnhäuser und auch einige Weingüter. Mehr als 4.000 Helfer waren am Montag im Einsatz. Berichte über Verletzte oder Tote durch die Brände gab es zunächst aber nicht.

Rund 185.000 Menschen waren in Nordkalifornien aufgerufen, ihre Häuser zeitweise zu verlassen. Am Montag gab die Feuerwehr für einige Anwohner grünes Licht, in ihre Ortschaften zurückzukehren. Abflauende Winde halfen den Einsatzteams, das Feuer an einigen Stellen unter Kontrolle zu bringen. Der Nationale Wetterdienst warnte allerdings vor weiteren Starkwinden bei gleichzeitig niedriger Luftfeuchtigkeit, die am Dienstag wieder einsetzen könnten.

© APA