17. Januar 2020 13:49

Chronik

Deutscher Schauspieler Schmidt-Modrow 34-jährig gestorben

Der deutsche Schauspieler Ferdinand Schmidt-Modrow ist am Mittwoch im Alter von 34 Jahren gestorben. Das bestätigte der Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks (BR), Reinhard Scolik. Schmidt-Modrow spielte in der Fernsehserie "Dahoam is Dahoam" und in der Telenovela "Sturm der Liebe" mit. Außerdem war er im Kino unter anderem im Drama "Die Welle" an der Seite von Jürgen Vogel zu sehen.

Todesursache sei den Angaben der Familie zufolge eine "nicht erkannte Vorerkrankung" gewesen, so ein BR-Sprecher. Schmidt-Modrow hatte sein Filmdebüt im Streifen "Grenzverkehr" (2004). Es folgten unter anderem Rollen in "Beste Zeit" und der Fortsetzung "Beste Gegend" von Marcus H. Rosenmüller.

Schmidt-Modrow wurde 1985 im bayerischen Aichach geboren. Von 2006 bis 2010 besuchte er seiner Agentur zufolge die neue Münchner Schauspielschule. Für seine Rolle im Film "Beste Zeit" wurde er 2007 für den Förderpreis Deutscher Film in der Kategorie Bester Nachwuchsschauspieler nominiert.

"Mit seinem Facettenreichtum, seiner Sensibilität und seiner Energie hat er sich seine Rollen erobert und war auch menschlich ein Geschenk", sagte Bettina Ricklefs, Programmbereichsleiterin Spiel-Film-Serie des BR in einer Mitteilung. Sie sei vom Tod Schmidt-Modrows tief berührt und erschüttert.

Auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) drückte ihre Betroffenheit zum Tod des jungen Schauspielers aus. Die Nachricht habe bei ihr und den Mitarbeitern des Landtags große Bestürzung ausgelöst. "Es macht uns fassungslos, wenn ein junger Mensch so plötzlich von uns gehen muss", teilte sie mit. Er habe in verschiedenen Erklär-Videos für den Landtag mitgewirkt und Besuchern mit Charme und Witz die parlamentarischen Zusammenhänge nahegebracht.

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