23. November 2018 14:15

Chronik

Drei Menschen auf belebtem Markt in Puebla erschossen

Auf einem belebten Markt in der Altstadt der zentralmexikanischen Stadt Puebla sind drei Menschen erschossen worden. Bewaffnete Angreifer hätten das Feuer auf eine Gruppe von Händlern auf dem Mercado Union eröffnet, teilten die Behörden mit. Dabei seien drei Menschen getötet worden. Der Mercado Union gilt als Umschlagplatz für Drogen und mutmaßlich gestohlene Gebrauchtwaren.

Kurz nach dem Angriff wurden nur einige Straßen entfernt die Leichen von zwei weiteren Gewaltopfern entdeckt. Eine von ihnen war den Behörden zufolge in eine Decke eingewickelt, der Kopf der anderen steckte in einem Plastiksackerl. Staatsanwalt Gilberto Higuera erklärte, die fünf Todesfälle stünden im Zusammenhang mit Konflikten zwischen kriminellen Banden.

In Puebla begehen die großen Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen regelmäßig Morde. Es kommt aber selten vor, dass sich die Gewalttaten in so zentral gelegenen und stark frequentierten Vierteln ereignen wie am Donnerstag. Vergangenes Jahr war die Zahl der Morde in Mexiko insbesondere infolge des Drogenkriegs im Land auf einen Höchststand von 28.000 gestiegen.

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