26. Dezember 2018 11:29

Chronik

Drei Studenten bei Explosion an chinesischer Uni getötet

Bei einer Explosion in einem Universitätslabor in Peking sind drei Studenten getötet worden. Die Explosion habe sich während eines wissenschaftlichen Experiments zur Abwasseraufbereitung in einer Versuchsanlage ereignet, erklärte die Feuerwehr am Mittwoch. Örtliche Behörden leiteten Ermittlungen zur Unglücksursache ein.

Die Detonation brachte die Fenster des Labors zum Bersten und hinterließ nur die verrußte Gebäudehülle. Rund 30 Löschfahrzeuge wurden zum Unglücksort in der chinesischen Hauptstadt geschickt. Die Feuerwehr brauchte rund eine Stunde, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Ein von der staatlichen Zeitung "People's Daily" veröffentlichtes Video zeigte geschwärzte Gebäude in einem Innenhof sowie vom Löschschaum der Feuerwehr bedeckte Bäume. Studenten mit Schutzmasken beschwerten sich über einen beißenden Geruch in der Luft.

In China hat es in den vergangenen Jahren wegen laxer Sicherheitsvorkehrungen immer wieder Chemieunfälle gegeben. Erst im vergangenen Monat explodierte ein Lastwagen mit brennbaren Chemikalien an Bord in der nähe einer Chemiefabrik im Norden des Landes, 23 Menschen starben. 2015 kamen durch Explosionen in einem Gefahrengutlager der nordchinesischen Stadt Tianjin mehr als 160 Menschen ums Leben.

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