17. Oktober 2019 10:37

Sport

Duell zwischen Nord- und Südkorea "wie ein Krieg"

Glaubt man Südkoreas Fußballverband (KFA), war das politisch brisante WM-Qualifikationsduell mit Nordkorea am Dienstag ein physisch außergewöhnlich hartes. "Es war wie ein Krieg", sagte KFA-Vizepräsident Choi Young-il, der die ruppige Vorgehensweise des Gegners monierte. "Wir müssen glücklich sein, keine Verletzten zu haben", meinte Tottenham-Stürmer Son Heung-min.

Demgemäß müsste auch Österreichs Meister Salzburg froh sein, seinen Spieler heil zurückerhalten zu haben. Salzburgs Hwang Hee-chan, der Stürmer wurde laut FIFA-Angaben in der zweiten Spielhälfte eingetauscht. Bei Nordkorea wiederum stand St. Pöltens Angreifer Pak Kwang-ryong über die gesamte Spielzeit auf dem Rasen.

Das torlose Remis, von dem keine offiziellen Bewegtbilder existieren, ging in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang vor leeren Rängen über die Bühne. Es war das erste internationale Fußball-Spiel zwischen Nordkorea und Südkorea auf nordkoreanischem Boden seit 1990.

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