23. Januar 2020 05:05

Kultur

Ernst von Siemens Musikpreis an Bratschistin Zimmermann

Die Bratschistin Tabea Zimmermann erhält in diesem Jahr den Ernst von Siemens Musikpreis. Die Auszeichnung ist mit 250.000 Euro dotiert und zählt zu den weltweit wichtigsten Musikpreisen. Die Ernst von Siemens Musikstiftung lobte Zimmermanns tiefes musikalisches Verständnis und ihre bedingungslose Liebe zur Musik.

Mit unermüdlichem Enthusiasmus gestalte sie die musikalische Gegenwart auf eindrücklichste Art und Weise, so die Stiftung am Donnerstag. Der Preis soll der 53-jährigen Musikerin am 11. Mai im Münchner Prinzregententheater überreicht werden. Er wird seit 1973 jedes Jahr vergeben.

Zimmermann wurde im baden-württembergischen Lahr im Schwarzwald geboren. Mit drei Jahren fing sie an, Bratsche zu spielen, zwei Jahre später kam Klavier hinzu. Später studierte sie an der Musikhochschule in Freiburg und am Mozarteum in Salzburg. Mittlerweile lebt die Musikerin in Berlin. Sie tritt häufig mit Kammermusik-Ensembles auf, etwa mit dem Arcanto Quartett, spielte aber auch mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra oder der New World Symphony. Ihr besonderes Interesse gilt der Neuen Musik.

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