22. November 2019 15:33

Sport

Europacupstarter am Samstag im Bundesliga-Einsatz

RB Salzburg hat zum Start der letzten Phase bis zur Winterpause drei Punkte eingeplant. Der Tabellenführer der Fußball-Bundesliga empfängt am Samstag (17.00) den SKN St. Pölten und will sich mit einem Erfolgserlebnis optimal auf das Champions-League-Spiel am Mittwoch in Genk einstimmen. Ebenfalls am Samstag am Start sind der LASK (in Wattens) und der WAC unter Neo-Coach Sahli (in Mattersburg).

In Salzburg ist der Einsatz von Torjäger Erling Haaland wegen Knieproblemen fraglich. Mit Ausnahme des Norwegers sind alle fit aus der Länderspielpause zurückgekommen. Rotiert wird wohl wenig. "Wir haben genug Zeit zwischen diesen beiden Spielen, viele können beide Spiele bestreiten. Sie sind bereit für die Punkte am Samstag", sagte Trainer Jesse Marsch. "Es ist immer schwierig nach einer Länderspielpause, weil bei uns so viele Spieler weg sind. Bei St. Pölten ist das nicht so, daher können sie sich besser vorbereiten", meinte Marsch. "Sie haben die letzten zwei Spiele sehr gut gespielt", so der Coach.

St. Pölten-Coach Alexander Schmidt sieht seine Truppe gut vorbereitet auf den Liga-Spitzenreiter, "aber natürlich hat Salzburg eine so hohe Klasse, dass auch bei einem guten Matchplan unsererseits mit individuellen Aktionen zu rechnen ist". Man müsse "alles abrufen und 90 Minuten konzentriert sein - nicht nur phasenweise".

Salzburg-Verfolger LASK beginnt die letzte Etappe vor der fußballerischen Winterpause in Innsbruck. Gegen die WSG Tirol sollen diesmal drei Punkte her - die "Kristallbuam" sind eines von nur drei Teams, das den Athletikern bisher schon Punkte abnahm. Auswärts sind die Schwarz-Weißen in dieser Saison sogar noch ohne Punkteverlust. "Es ist wichtig, dass wir in diesem Spiel wieder an die Intensität anknüpfen, schnell wieder unser Leistungsniveau erreichen. Im Hinspiel war das keine leichte Aufgabe, wir haben damals aber auch an acht Positionen rotiert", erinnert Trainer Valerien Ismael.

Für Tirol-Coach Thomas Silberberger ist das Spiel "ein absoluter Gradmesser". Den LASK bezeichnete der 46-Jährige als "die Mannschaft schlechthin" in Österreich. "Die haben in der Bundesliga jetzt sechs Siege in Serie gefeiert, acht Auswärtsspiele hintereinander gewonnen", weiß Silberberger. Dem WSG-Coach imponiert vor allem, mit welch "brutaler Intensität" die Linzer ans Werk gingen. "Sie haben hochwertige Einzelspieler. Und bei Standardsituationen sind sie die Nummer eins."

Der Wolfsberger AC muss sich seit Beginn dieser Woche nach einem neuen Cheftrainer umschauen. Gerhard Struber dockte bei Barnsley in der zweiten englischen Liga an, vorläufig übernahm der frühere Co-Trainer Mohamed Sahli die Agenden. Dessen erste Aufgabe wartet gegen den nach fünf Niederlagen in Folge schwer bedienten SV Mattersburg. "Wir müssen unsere Topleistung abliefern", meinte Sahli.

"Es ist eine Mannschaft, die über die Zeit zusammengewachsen ist. Sie sind ein funktionierendes Team, jeder weiß, was er zu tun hat. Ja, es war überraschend, aber man merkt, die Stimmung ist trotzdem top bei der Mannschaft", sagte Sahli der APA. Bescheid gewusst hätten die Spieler seit dem Freitag der Vorwoche. "In der Zeit haben wir drei Tage freigehabt." Dann habe die Club-Führung im Hintergrund die geordnete Übergabe organisiert.

Mattersburg-Coach Franz Ponweiser will die Veränderungen beim Gegner nicht zum Thema machen. "In der Konstellation, in der wir uns befinden, müssen wir nur auf uns schauen und dürfen uns nicht mit etwaigen Geschichten beim WAC beschäftigen", sagte der Burgenländer. Es gelte, kompakt zu stehen und schwere individuelle Fehler in der Defensive diesmal zu vermeiden, "dann haben wir natürlich die Möglichkeit, zuhause zu punkten".

© APA
2019 © PULS 4 TV GmbH & Co KG | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ