22. November 2019 11:11

Kultur

Filmfonds finanziert Sci-Fi-Thriller und Nöstlinger-Adaption

Vom Science-Fiction-Thriller bis zur Animationsserie nach Christine Nöstlinger reicht die Bandbreite der Projekte, die beim vierten Fördertermin des Filmfonds Wien Zusagen erhielten. Nachwuchsregisseurin Magdalena Lauritsch lässt demnach in ihrem Langfilmdebüt "Sojus" eine Naturkatastrophe über die Erde hereinbrechen, während die Crew einer Raumstation alles mitansehen muss.

Einem historischen Stoff widmet sich wiederum Regisseur Adrian Goiginger, der mit "Die beste aller Welten" (2017) nicht nur an den Kinokassen, sondern auch beim Österreichischen Filmpreis abräumen konnte. Der Salzburger erzählt in "Der Fuchs" von einem österreichischen Soldaten, der während des Zweiten Weltkriegs dem titelgebenden Tier begegnet. Neues gibt es auch von Ruth Mader, die sich in "Serviam - Ich will dienen" einem katholischen Mädcheninternat in Wien nähert.

Wie diese drei Projekte mit Herstellungsförderungen bedacht wurden zudem der Coming-of-Age-Film "Sonne" von Kurdwin Ayub, der Dokumentarfilm "Wanderjahre" über die Kochweltmeisterin Agnes Karrasch von Melanie Liebheit, "Darwins Arche" über das Naturhistorische Museum in Wien, Tobias Dörrs Tragikomödie "Alles andere ist primär" und das Entwicklungsdrama "Monte Liberta" von Stefan Jäger. Mit einer Projektentwicklungsförderung wurde wiederum die 52 Folgen umfassende Animationsserie "Geschichten vom Franz" nach Nöstlinger bedacht. Auch das Dokumentarprojekt "Wien/Shanghai" sowie Benjamin Heisenbergs neuer Film "Das schwedische Modell" erhielten Zusagen. Insgesamt wurden so 3,15 Mio. Euro ausgeschüttet.

Ebenfalls vergeben wurden rund 990.000 Euro im Rahmen des dritten TV-Antragstermins, diese gingen an drei fiktionale sowie zwölf dokumentarische TV-Projekte. Darunter finden sich zwei neue Adaptionen von Autor Andreas Gruber: In "Todesurteil" und "Todesmärchen" gibt es Einsätze für ein ungleiches Ermittlerduo, das von den Schauspielern Josefine Preuß und Raymond Thiry dargestellt wird. Für die Regie zeichnet Christopher Schier verantwortlich.

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