21. Oktober 2019 13:40

Kultur

"Ganymed in Power" feiert im März im KHM Premiere

Auf "Natur" und "Liebe" folgt die "Macht": Bereits zum siebenten Mal hält das Theaterprojekt "Ganymed" Einzug ins Kunsthistorische Museum (KHM). Unter dem Titel "Ganymed in Power" widmet man sich unter der Ägide von Regisseurin Jacqueline Kornmüller ab 4. März erneut ausgewählten Werken der Gemäldegalerie.

"Dem Kunsthistorischen Museum ist die Macht tief eingeschrieben", heißt es in der Ankündigung am Montag. "Selbst Symbol der Macht birgt es Kunst, die so aussagekräftig von Machterhalt und Machtverlust sowie von den Verirrungen der Macht berichtet, die unseren gesellschaftlichen und politischen Alltag bis heute so lebhaft prägen." Acht Autoren und sechs Komponisten wurden eingeladen, Auftragswerke zu bestimmten Gemälden zu kreieren. Unter der Regie von Kornmüller und produziert von Peter Wolf werden die Ergebnisse mit 30 Künstlerinnen und Künstlern zum Leben erweckt.

Mit dabei sind diesmal unter anderem wieder die japanisch-österreichische Autorin Milena Michiko Flasar, die sich Pieter Bruegels "Kinderspielen" widmet, der isländische Autor Mikael Torfason - dessen "Edda"-Bearbeitung gerade am Burgtheater Premiere gefeiert hat - mit Gedanken zu Jacob Jordaens' "Fest des Bohnenkönigs" oder Isolde Charim, die "die Wirkung der monarchistischen Macht auf unsere Gesellschaft am Bildnis der Kaiserin Maria Theresia" untersucht.

Auf musikalischer Seite wurden u.a. der Pianist und Animationsfilmer Benny Omerzell, das Duo Blech (Martin Eberle und Martin Ptak) oder die Strottern verpflichtet. Tickets sind im Vorverkauf erhältlich.

[object Object]

© APA