10. Januar 2020 09:57

Chronik

Historische Inkastadt Machu Picchu soll grüner werden

Die historische Inkastadt Machu Picchu soll durch die Anpflanzung von einer Million Bäumen besser vor Erdrutschen geschützt werden. Mit einer Schaufel in der Hand gab Perus Staatschef Martin Vizcarra am Donnerstag (Ortszeit) den Startschuss für die großangelegte Pflanzaktion rund um die weltberühmte Touristenaktion, wie auf Bildern örtlicher Fernsehsender zu sehen war.

Die Bäume würden in der Schutzzone rund um die archäologische Stätte gepflanzt, sagte der Präsident. In einem gut 35.000 Hektar großen Gebiet rund um Machu Picchu stehen Tiere und Pflanzen unter Schutz. Die im 15. Jahrhundert erbaute Inkastadt rund 80 Kilometer nordwestlich der südperuanischen Stadt Cusco ist seit Jahren durch Erdrutsche infolge heftiger Regenfälle bedroht. Die 1911 von dem US-Forscher Hiram Bingham entdeckte Inkastadt Machu Picchu wurde 1983 auf die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

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