23. Dezember 2019 10:33

Politik

Israelische Raketen töten drei Menschen in Syrien

Bei einem Raketenangriff Israels sind nach Angaben von Aktivisten in der Nähe der syrischen Hauptstadt Damaskus mindestens drei Menschen getötet worden. Bei den Todesopfern soll es sich um iranische Staatsbürger handeln, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mit. Bei der Attacke am späten Sonntagabend seien auch mehrere Menschen verletzt worden.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana berichtete, dass die syrische Luftabwehr in der Nähe von Damaskus "feindliche Raketen" abgefangen habe. Die Raketen seien von "den besetzten Gebieten" gekommen, hieß es mit Bezug auf Israel. Eine der Raketen sei in der Region Akraba südöstlich von Damaskus niedergegangen.

Israel äußerte sich nicht zu dem mutmaßlichen Angriff. "Wir kommentieren keine Berichte in ausländischen Medien", teilte die israelische Armee mit.

Die israelische Luftwaffe hat in der Vergangenheit mehrfach Ziele in Syrien angegriffen. Die Bombardierungen richten sich Beobachtern zufolge gegen Kräfte, die mit dem Iran verbunden sind. Israel will verhindern, dass der Erzfeind seinen Einfluss in Syrien militärisch weiter ausbaut. Der Iran und die schiitische Hisbollah unterstützen im syrischen Bürgerkrieg die Regierungstruppen. Bei israelischen Luftangriffen auf syrische und iranische Stellungen in Syrien am 20. November waren nach Angaben der Beobachtungsstelle 21 Menschen getötet worden.

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