13. November 2019 15:36

Chronik

Joggerin entging in Linz nur knapp einer Vergewaltigung

Eine 38-jährige Joggerin ist am Dienstag in Linz nur knapp einer Vergewaltigung entgangen. Der Täter hatte versucht, ihr einen Müllsack über den Kopf zu stülpen. Der Frau gelang es, den Angreifer durch heftige Gegenwehr in die Flucht zu schlagen. Die Polizei ersuchte am Mittwoch um Hinweise aus der Bevölkerung.

Die 38-Jährige lief am späten Nachmittag in Linz-Urfahr entlang des Treppelweges an der Donau in Richtung Pleschingersee. Gegen 16:40 Uhr lauerte ihr nach einer Baustellenbegrenzung bei der Autobahnbrücke ein Mann im Gebüsch auf und versuchte ihr, von hinten einen schwarzen Müllsack über den Kopf zu ziehen. Die Frau wehrte sich mit Tritten, mit denen sie zwar den Täter im Bauch- oder Brustbereich getroffen haben dürfte, durch die sie aber rücklings zu Boden fiel. Der Mann kniete sich über sie und hielt sie an den Schultern bzw. an den Oberarmen fest.

Die Joggerin schlug weiter auf den Angreifer ein und schrie laut um Hilfe. Der Unbekannte ließ schließlich von ihr ab und flüchtete in Richtung Donaudamm flussaufwärts. Er wird als Anfang 20 und ca. 1,75 bis 1,80 Meter groß beschrieben. Er hatte glatte schwarze Haare, trug eine schwarze Jacke und hatte einen kleinen grauen Rucksack dabei. Laut Pressemeldung der Polizei wird vermutet, dass es sich um einen Mann afghanischer Herkunft handle. Hinweise sind an das Kriminalreferat des Stadtpolizeikommandos unter der Telefonnummer 059133 / 45 - 3333 erbeten.

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