9. März 2020 12:28

Politik

Kaiser und Ludwig bei Mitgliederbefragung für Rendi-Wagner

Die Landeshauptleute und SPÖ-Vorsitzenden in Wien und Kärnten, Michael Ludwig und Peter Kaiser, haben sich am Montag in Sachen parteiinterner Mitgliederbefragung deklariert. Beide gaben an, dabei für Bundesvorsitzende Pamela Rendi-Wagner stimmen zu wollen.

Zuletzt hatte Ludwig eine Zustimmung zu Rendi-Wagner noch offen gelassen. Nun betonte er, dass er bzw. die Wiener Roten die Bundesparteivorsitzende auch in den vergangenen Wochen und Monaten "umfassend" unterstützt habe - nicht zuletzt finanziell. Die SPÖ war bekanntlich wegen der Wahlverluste im Herbst 2019 in finanzielle Schieflage geraten.

"Alles andere werden wir dann, wenn das Ergebnis feststeht, zu besprechen haben", sagte Kaiser. Das werde Mitte April der Fall sein. Er traue den Mitgliedern zu, ihre Entscheidungen in der Befragung ohne Zuruf von außen zu treffen, so bewerte er seine eigene Aussage und auch jene von anderen SPÖ-Politikern dazu. Eine Empfehlung für oder gegen eine Teilnahme an der Befragung hatte Kaiser bereits zuvor nicht abgeben wollen. Landesgeschäftsführer Andreas Sucher sagte, er habe bereits an der Befragung teilgenommen und sich für Rendi-Wagner als Parteichefin ausgesprochen.

Der niederösterreichische SPÖ-Landesvorsitzende LHStv. Franz Schnabl überlegt noch seine Teilnahme an der seit vergangenem Mittwoch laufenden Mitgliederbefragung. 15 Prozent Rücklauf würden ihn ebenso wenig überraschen wie 35 Prozent, sagte er am Montag. Es werde keine Empfehlung hinsichtlich Teilnahme oder Nichtteilnahme geben, unterstrich Schnabl. Es sei nur "recht und billig und sinnvoll", diese Entscheidung "jedem Mitglied freizustellen".

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