3. Dezember 2018 19:34

Politik

Kanzler Kurz lud zu Empfang bei "Punsch & Maroni"

ÖVP-Chef Sebastian Kurz hat am Montag erstmals in seiner Funktion als Kanzler zu seinem mittlerweile traditionellen Empfang bei Punsch & Maroni geladen. Rund 1.400 Gäste waren laut Parteiangaben dem Ruf des Regierungschef am Montagabend in den Kursalon Hübner im Wiener Stadtpark gefolgt, darunter zahlreiche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Kultur und der Medienszene.

Das vorweihnachtliche Vernetzungstreffen unter freiem Himmel hatte Kurz bereits in seiner Zeit als Integrationsstaatssekretär aus der Taufe gehoben. Mit den Jahren wuchs die Gästeschar - und auch die Aufgabe der Einladenden, wie der ÖVP-Obmann in einer kurzen Ansprache bei einsetzendem Nieselregen selbst anmerkte. Nach einem "ausgesprochenen ereignisreichen Jahr" danke er allen Wegbegleitern für die Unterstützung, sagte der Kanzler. Die versammelten Gäste lud er dazu ein, auch all jenen Unterstützung zukommen zu lassen, denen es "nicht so gut geht": In Spendenboxen konnte man für ein Caritas-Projekt sowie die Ronald McDonald Kinderhilfe spenden.

Gegenüber der APA betonte der Regierungschef, seine veränderte Rolle habe sich - im Vergleich mit den Vorjahren - auch im Gespräch mit den Gästen bemerkbar gemacht: "Die Verantwortung ist eine größere. Darum ist auch die Themenpalette an Vorschlägen, Ideen, Anregungen eine größere, die an mich herangetragen wird." Erfreut zeigte sich Kurz darüber, "dass genau dieselben Menschen da sind, die schon vor fünf, sechs, sieben Jahren dabei waren. Es ist ein Kreis von Freunden, Wegbegleitern, Unterstützern, auf die ich zählen und bauen darf." Wie lange sein Abend vor der Ein-Jahres-Pressekonferenz der türkis-blauen Regierung werden sollte, wollte Kurz zwar nicht dezitiert verraten, aber: "Ich brauche nicht allzu viel Schlaf."

Gekommen waren viele aktuelle ÖVP-Spitzenvertreter sowie zahlreiche enge Wegbegleiter des Kanzlers. Neben Klubobmann August Wöginger wurde der Großteil der türkisen Regierungsmitglieder gesichtet, darunter Umweltministerin Elisabeth Köstinger, Justizminister Josef Moser, Familienministerin Juliane Bogner-Strauß, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und Kanzleramtsminister Gernot Blümel. Auch mehrere Ex-ÖVP-Politiker folgten dem Ruf des Kanzlers, darunter der ehemalige ÖVP-Chef und Vizekanzler Josef Pröll und der frühere Nationalratspräsident Andreas Khol.

Auch zahlreiche Prominente aus dem Unterhaltungsbereich machten Kurz ihre Aufwartung. Gesichtet wurden u.a. "Wer wird Millionär"- Moderator Armin Assinger, Thai-Boxer Fahdi Merza, Moderator Harry Prünster, Tanzschul-Chef Thomas Schäfer-Elmayer, TV-Talkerin Vera Russwurm, Fernsehmoderatorin Silvia Schneider oder Opernsänger Daniel Serafin. Auch die Wirtschaft war vertreten, u.a. in Person von Signa-Chef René Benko.

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