15. November 2019 16:50

Politik

Keine Einigung bei Beamten-Gehaltsverhandlungen

Noch keine Einigung hat am Freitagnachmittag die dritte Runde der Beamten-Gehaltsverhandlungen gebracht. Außer Streit gestellt haben beide Seiten nur, dass zumindest die Inflation von 1,7 Prozent abgegolten werden soll. Das haben der für die Beamten zuständige Finanzminister Eduard Müller und der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Norbert Schnedl, nach der Runde mitgeteilt.

Die vereinbarte Inflationsabgeltung ist für Müller "ein erster Schritt" und für Schnedl "ein erster wichtiger Schritt". Darüber hinaus wurden am Freitag kein konkretes Angebot und keine in Zahlen gegossene Forderung auf den Tisch gelegt, versicherten beide Seiten.

Schnedl bekräftigte aber die Gewerkschaftsforderung nach einer dauerhaften Kaufkraftsteigerung. "Es muss für alle Kollegen ordentlich im Geldbörsel rascheln", verwies der GÖD-Vorsitzende darauf, dass Weihnachten vor der Tür stehe.

Müller bekräftigte auch, dass er auch als Übergangsminister einen Abschluss nicht ausschließe, wenn er in seiner Verantwortung vertretbar sei. Allerdings müsste er dann eine Mehrheit im Parlament dafür finden. Auch Schnedl meinte, dass Müller seine Verantwortung wahrnehmen müsse. Die Übergangsregierung habe die gleichen Kompetenzen wie jede andere Regierung. Fortgesetzt werden die Verhandlungen am 20. November um 17.00 Uhr.

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