26. November 2019 08:31

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Lylit über Arbeit mit Wurst: "Hat mich reinschauen lassen"

Als Lylit präsentiert sie dieser Tage ihr Debütalbum "Inward Outward", doch bereits Ende Oktober gab es für die Musikerin Eva Klampfer eine wichtige Veröffentlichung: Immerhin ist sie die Komponistin von "T.O.M.", dem Debüt von Wurst. Über die Zusammenarbeit erzählte Klampfer: "Das Schöne an der Arbeit mit Conchita war, dass sie mich so reinschauen lassen hat."

Genau das habe sie auch sehr inspiriert. "Sonst funktioniere ich nicht", so Klampfer. "Die guten Dinge kommen immer, wenn ich in diesem Zustand bin: Der Kopf arbeitet gerade nicht mit, es ist mehr dieser Flow-Zustand, wie man es klischeehaft bezeichnet. Das geht bei mir dann meist auch irrsinnig schnell. Wenn etwas lange dauert, merke ich, dass es schwierig werden könnte."

Zwölf Stücke sind es für Wurst, das neue Electropop-Projekt von Tom Neuwirth, geworden. Wobei Klampfer noch bedeutend mehr geschrieben hat. "Sie wollten irrsinnig viele Songs in irrsinnig kurzer Zeit von mir", erinnerte sie sich im APA-Interview. "Da war natürlich auch viel Ausschussware dabei. Danach haben wir es auf die Top-12 runtergebrochen." Für ihr eigenes Projekt habe sie in dieser Zeit nichts geschrieben. "Ich musste voll reintauchen in diese Conchita-Welt. Es gibt ja auch fast keine Parallelen zu meiner Welt, weshalb ich das Gefühl hatte Entweder-oder. Aber es hat mir gut getan. Je mehr du schreibst, umso flüssiger wird es."

Während Lylit ihr Debüt erst am 5. Dezember im Wiener WUK vorstellt, ist Neuwirth als Diva bereits heute zu erleben: In der Wiener Stadthalle gibt Conchita ein Konzert mit den Wiener Symphonikern, im Fokus steht das mit Gold prämierte Album "From Vienna With Love".

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