9. Januar 2020 16:51

Chronik

Mehr als 40 Tote durch heftige Unwetter in Angola

Bei heftigen Regenfällen sind in Angola innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Menschen ums Leben gekommen. Wie das Innenministerium des südwestafrikanischen Landes am Donnerstag mitteilte, zog das Unwetter bereits in der Nacht auf Montag und am Montag über das Land. Dabei seien 41 Menschen gestorben. Fast 12.000 Menschen seien obdachlos geworden.

Von den heftigen Regenfällen waren zwölf der 18 Provinzen Angolas betroffen. Vielerorts kam es zu Überschwemmungen und Stromausfällen. Nach Angaben von Innenminister Eugenio Laborinho wurden fast 400 Häuser und zwölf Kirchen zerstört, rund 2.000 Häuser wurden schwer beschädigt. Die Unwetter ereilten Angola nach monatelanger Trockenheit, die von den Behörden als "beispiellos" bezeichnet wurde und in der mehr als 30.000 Nutztiere starben.

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