27. Januar 2020 11:02

Politik

Mehrheitswechsel in 18 NÖ-Gemeinden

Die niederösterreichischen Gemeinderatswahlen vom Sonntag haben in 18 Gemeinden Mehrheitswechsel gebracht. Zwölf Mal setzte sich dabei die ÖVP an die Spitze, vier Mal die SPÖ. Je ein Mal holten Listen von schwarz bzw. rot den ersten Platz, meldete die Landeshauptwahlbehörde.

Die ÖVP löste elf Mal die SPÖ als "Nummer eins" ab. Der Fall war das in Amstetten, St. Georgen am Reith und St. Pantaleon-Erla (beide Bezirk Amstetten), Enzersdorf a.d. Fischa (Bezirk Bruck a.d. Leitha), Gmünd, Groß-Siegharts (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya), Kottingbrunn (Bezirk Baden), Matzen-Raggendorf (Bezirk Gänserndorf), Puchenstuben (Bezirk Scheibbs), Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) und Wiener Neustadt.

Zudem hatte die Volkspartei bereits im vergangenen März in Stockerau (Bezirk Korneuburg) Platz eins auf Kosten der Sozialdemokratie in der Stadt geholt. Der Urnengang zählt gemäß NÖ Gemeinderatswahlordnung zu den Kommunalwahlen 2020.

Die SPÖ sicherte sich am Sonntag in Bad Deutsch-Altenburg (Bezirk Bruck a.d. Leitha) die relative Mehrheit. Bisher war das "Team A" stimmen- und mandatsstärkste Fraktion. Anstelle der ÖVP setzten sich rote Listen in Petronell-Carnuntum und Zwölfaxing (beide Bezirk Bruck a.d. Leitha) sowie in Zeiselmauer-Wolfpassing (Bezirk Tulln) an die Spitze.

In Gutenstein (Bezirk Wiener Neustadt) wurde die ÖVP von der Liste "GFG" überholt. In Tattendorf (Bezirk Baden) wanderte die Mehrheit von der SPÖ zur Liste "UHL".

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