2. November 2019 16:07

Chronik

Nach Brand in Fernwärme-Heizwerk weiter Nachlöscharbeiten

Nach dem Brand in einem Fernwärme-Heizwerk in Oberloisdorf (Bezirk Oberpullendorf) waren am Samstagnachmittag weiterhin Nachlöscharbeiten im Gange. Einschließlich der Brandsicherheitswache dürfte der Einsatz, an dem teilweise bis zu 130 Feuerwehrleute beteiligt waren, noch bis in die Abendstunden dauern, so der Kommandant der Feuerwehr Oberloisdorf und Einsatzleiter Richard Schrammel zur APA.

Am späten Nachmittag waren die Kräfte noch dabei, mittels einer Wärmebildkamera den Brandort zu durchleuchten. Dabei stieß man weiterhin auf einzelne Glutnester, weshalb man noch nicht "Brand aus" gegeben habe, schilderte Schrammel. Das Hackgut wurde mit Hilfe eines Baggers immer wieder umgeschichtet und abgelöscht. Ein Teil wurde auch aus der Halle hinausgebracht.

In dem Gebäude, das durch das Feuer schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, seien mindestens 200 Tonnen Hackgut bereits für die Heizsaison eingelagert gewesen. "Die Halle war ziemlich gut gefüllt", sagte der Einsatzleiter. Jener Teil, in dem die Hackschnitzel gelagert waren, brannte bis auf die Grundmauern ab.

Der Bereich des Gebäudes, in dem sich die Heizkessel und die Elektrik befänden, sei davon durch eine Stahlbetonmauer abgetrennt. Inwieweit die Elektronik und die Heizkesseln noch verwendbar seien, werde nach einer Inspektion feststehen. Brandermittler und ein Sachverständiger waren Samstag bereits an Ort und Stelle und sollen voraussichtlich am Sonntag ihre Arbeit fortsetzen.

An der Bekämpfung des Brandes, der in der Nacht auf Samstag ausgebrochen war, waren bis zu acht Feuerwehren beteiligt. Auch am späten Samstagnachmittag waren die Mitglieder der Feuerwehr Oberloisdorf weiterhin am Einsatzort, schilderte Schrammel. Sie wurden durch Kameraden der Feuerwehr Oberpullendorf, die mit einem Drehleiterfahrzeug und einer Wärmebildkamera ausgerüstet waren, unterstützt.

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