26. Oktober 2019 13:49

Chronik

Neun Menschen nach Brand in Welser Wohnhaus verletzt

Neun Menschen sind nach einem Feuer in einem Welser Wohnhaus am Freitagabend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Spital eingeliefert worden. Fünf Personen rettete die Feuerwehr zuvor mit Fluchtfilterhauben aus dem stark verrauchten fünften Stock. Unter den vom Rettungsdienst versorgten Patienten waren ein zehn Monate altes Baby sowie zwei Kinder im Alter von drei und sieben Jahren.

Die vier Bewohner der betroffenen Wohnung sowie fünf Personen aus der Nachbarwohnung kamen in das Welser Klinikum zur ärztlichen Behandlung. Aufgrund der ersten Meldungen von Augenzeugen, die den Notruf betätigten, ging die Feuerwehr von einer erhöhten Alarmstufe aus. Im Einsatz standen ein erweiterter Löschzug der Hauptfeuerwache, zwei Feuerwachen und die Betriebsfeuerwehr Fritsch mit insgesamt zwölf Fahrzeugen und 45 Kräften, wie die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wels in einer Presseaussendung bekannt gab.

Ein Atemschutztrupp lokalisierte das Feuer und löschte den Brand. Der Auslöser war noch unbekannt. Besonders Küche und Wohnzimmer wurden in Mitleidenschaft gezogen, die Räumlichkeiten waren nach dem Einsatz unbewohnbar. Mittels Überdruckbelüftung wurde das Mehrparteien-Wohnhaus entraucht, damit die anderen Mieter wieder in ihre vier Wände zurück konnten. Kurz vor 21.00 Uhr war der Einsatz laut Feuerwehr vorbei.

Nach einem Brand gab es offenbar keine stationäre Aufnahme. Auch auf der Kinderstation war kein Neuzugang eingetragen. Ein zehn Monate altes Baby sowie zwei Kinder im Alter von drei und sieben Jahren waren mit der Rettung ins Spital gekommen.

Nach Nachfrage der APA bei mehreren Stellen des Spitals, darunter Unfallabteilung und Intensivstation, waren keine derartigen Neuaufnahmen bekannt. Seitens des Klinikums ging man davon aus, dass es am Abend zu reinen Kontrolluntersuchungen gekommen war.

© APA