6. Januar 2020 15:55

Sport

ÖHB-Männer verloren letzten EM-Test gegen Deutschland 28:32

Österreichs Handball-Männern ist der Test-Coup vor dem Start in die Heim-WM nicht geglückt. Am Montag mussten sich Nikola Bilyk und Co. in der Wiener Stadthalle dem mehrfachen Welt- und Europameister Deutschland mit 28:32 (14:15) geschlagen geben, lieferten dabei aber vier Tage vor dem Start der Endrunde eine solide Leistung ab,

Ernst wird es für Rot-Weiß-Rot am Freitag (18.15 Uhr/live ORF 1). Dann wartet im ersten Spiel von EM-Vorrundengruppe B Tschechien, die weiteren Gegner sind die Ukraine (Sonntag) und Nordmazedonien (Dienstag, 14. Jänner).

Vor 5.000 Zuschauern in der Wr. Stadthalle, deren Kapazität für die EM noch verdoppelt wird, startete Österreich gut. Vom 18-Mann-Kader, der noch auf 16 reduziert werden muss, fehlte lediglich Alexander Hermann mit leichter Daumenblessur, der EM-Einsatz soll aber nicht gefährdet sein. Deutschland, das für die EM ein halbes Dutzend Verletzte vorgeben muss, konnte sich zwar bis zur elften Minute auf 7:4 absetzen. Mit einem 4:0-Lauf und Toren von Robert Weber, Sebastian Frimmel, Janko Bozovic sowie Fabian Posch ging die ÖHB-Auswahl keine 120 Sekunden später aber 8:7 in Führung.

Pajovic setzte vor Seitenwechsel im Angriff großteils auf seine Einsergarnitur um Kapitän Nikola Bilyk, Gerald Zeiner, Weber, Frimmel, Bozovic und dem besten Torschützen Posch (8), im Tor stand Thomas Bauer. Die 6:0-Deckung mit Lukas Herburger in der Zentrale präsentierte sich im Vergleich zu den Spielen im Herbst verbessert, Österreich konnte die Partie bis zur 40. Minute völlig offen halten.

Zur Pause hatte Pajovic mit Tormann Thomas Eichberger, Flügel David Brandfellner und Mitte-Mann Jakob Jochmann, später auch Aufbau Boris Zivkovic und dem Defensiv-Spezialisten Daniel Dicker neue Kräfte gebracht.

Deutschland setzte sich von 21:19 auf 24:19 (44.) ab und hatte damit eine Art Vorentscheidung geschafft. Österreich, auch dank mehrerer Paraden Eichbergers, arbeitete sich zwar noch auf mehrmals auf zwei Treffer heran (zuletzt 26:28/26.), konnte die 20. Niederlage im 23. Duell mit den Deutschen aber nicht mehr abwenden.

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