27. Januar 2020 00:55

Kultur

Österreicher gingen bei den Grammys leer aus

Die beiden österreichischen Grammy-Hoffnungen sind am Sonntagnachmittag (Ortszeit) bei der Verleihung der US-Musikpreise leer ausgegangen. In der Kategorie "Beste Orchester-Performance" gab es für Manfred Honeck und das Pittsburg Symphony Orchestra keinen Preis. Auch die Lautenistin Christina Pluhar bekam in der Kategorie "Bestes klassisches Solostimmen-Album" keinen Grammy für "Himmelsmusik".

Nicht viel besser ging es den nominierten Deutschen, wie die deutsche Presseagentur dpa meldete. Lediglich die NDR Big Band als Begleitung des US-Jazztrompeters Randy Brecker konnte am Sonntag einen der begehrtesten Musikpreise der Welt einheimsen. Brecker und die Band siegten in der Kategorie "Bestes improvisiertes Jazz-Solo" für "Sozinho" auf seinem Album "Rocks".

Der für die Musik zur Neuverfilmung von "Der König der Löwen" gleich zwei Mal nominierte Filmkomponist Hans Zimmer konnte hingegen keinen Grammy nach Hause nehmen. Glücklos blieb auch Techno-Musiker Apparat in der Kategorie "Bestes Album Dance/Electronic".

Dirigent Christian Thielemann unterlag mit dem Festspielorchester und Festspielchor Bayreuth im Wettstreit um den Preis für die beste Opernaufnahme, die WDR Big Band musste sich mit Komponist Fred Hersch in der Sparte "Beste instrumentale Komposition" geschlagen geben.

Bei den Grammys entscheiden rund 13.000 Mitglieder der Recording Academy in mehr als 80 Kategorien über die Preisträger. Vor der von Sängerin Alicia Keys moderierten großen Show am Sonntagabend wurden die Sieger in Dutzenden Nebenkategorien bekanntgegeben.

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