7. März 2020 09:26

Chronik

Opfer nach Bauchstich in Wien-Donaustadt in Lebensgefahr

Nach einem Bauchstich seines Sohnes ist ein 56-jähriger Mann am Samstagvormittag in Wien in Lebensgefahr geschwebt. Der 36-jährige Sprössling hatte die Bluttat am Freitag zwischen 13.00 und 15.00 Uhr im Stiegenhaus eines Wohnhauses in der Donaustädter Quadenstraße verübt und war dann seelenruhig in einen Bus gestiegen, wo ihn Beamte festnahmen. Die Tat hat er bereits gestanden.

Immer wieder gab es zwischen dem 36-jährigen österreichischen Staatsbürger und seinen Eltern Streit. Laut Polizeisprecher Markus Dittrich ist es dabei um den wiederholten Suchtgiftkonsum gegangen. Laut seiner Mutter war er nicht zuletzt deshalb auch besachwaltet.

Auch am Freitagnachmittag kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen Vater und Sohn in der Wohnung der Eltern bzw. im Stiegenhaus. Der 36-Jährige griff zu einem kleinen Küchenmesser mit zehn Zentimeter Klingenlänge und rammte es dem Vater im Stiegenhaus in den Bauch. Nachbarn verständigten die Polizei und die Berufsrettung. Der Sohn stieg unterdessen in einen Bus, wurde dort aber bereits von Polizisten festgenommen.

Bei der Einvernahme gestand er den Bauchstich. Laut Dittrich war er allerdings etwas verwirrt. Er wurde in die Justizanstalt Josefstadt eingeliefert und wird wegen versuchten Mordes angezeigt.

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