6. Januar 2020 10:38

Chronik

Pärchen soll Wiener niedergeschlagen und beraubt haben

Ein 69-jähriger Wiener soll am vergangenen Freitag von einem slowakischen Pärchen brutal niedergeschlagen und beraubt worden sein. Der 27-Jährige und seine 19-jährige Begleiterin machten sich mit den Wertgegenständen im Auto des Opfers aus dem Staub. Sie wurden in Pressbaum angehalten und festgenommen, berichtete die Polizei am Montag.

Der Österreicher hatte sich mit blutendem Gesicht in der Polizeistation Storchengasse in Rudolfsheim-Fünfhaus gemeldet. Ein Bekannter hätte ihm mit einem Teleskopschlagstock ins Gesicht geschlagen und anschließend seinen Pkw, das Mobiltelefon und einen dreistelligen Bargeldbetrag gestohlen.

Im Zuge der Fahndung wurde das gesuchte Auto in der Hadikgasse entdeckt. Der Lenker flüchtete jedoch über die A1 bis nach Pressbaum, wo er mit seiner Begleiterin widerstandslos festgenommen wurde. Im Auto wurde der Schlagstock sowie ein -ring, ein wenig Cannabis und Amphetamin sowie das Handy des 69-Jährigen sichergestellt. Das Geld blieb allerdings verschwunden.

Seit Freitag bemüht sich die Polizei etwas Licht in die Dreiecksbeziehung zu bringen, vorerst erfolglos. Der 27-Jährige schweigt bisher zu den Vorwürfen, die junge Frau bestreitet sie und der Senior will lediglich ein großzügiger Freund gewesen sein. Nach Darstellung des Seniors sei man ziellos herumgefahren, als ihm der 27-Jährige plötzlich mit dem Schlagstock die Nase gebrochen und ihn auf den Rücksitz gedrängt habe. Schließlich habe er sich aus dem Pkw befreien können.

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