18. Oktober 2019 14:17

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Prinz William und Herzogin Kate beenden Pakistan-Reise

Der britische Prinz William und Kate haben ihre fünftägige Pakistan-Reise am Freitag mit dem Besuch einer Hundeschule abgeschlossen. Großbritannien unterstützt ein Programm der Militäreinrichtung in Rawalpindi, das Tiere darin trainiert, Sprengkörper zu identifizieren. William und Kate spielten mit Labrador-Welpen, teilte die britische Botschaft über Twitter mit.

Der Besuch in der Militärhundeschule war allerdings ein kurzfristig aufgestelltes Ersatzprogramm. Denn kurz vor ihrer Abreise erlebte das königliche Paar einen Schreck: Ihr Flugzeug konnte in der Nacht zu Freitag wegen eines starken Sturms nicht wie geplant in der Hauptstadt Islamabad landen. Einem Sprecher der britischen Botschaft in Pakistan zufolge musste das Flugzeug der Royal Air Force zwei Mal die Landung abbrechen. Auf Empfehlung der lokalen Zivilluftfahrtbehörde seien die Royals (beide 37) schließlich in die östliche Stadt Lahore zurückgekehrt und hätten die Nacht dort verbracht.

Der britischen Journalistin Rebecca English zufolge, die das Paar auf ihrer ersten Pakistan-Reise begleitet, habe der Pilot versucht, inmitten "schrecklicher Blitze und Turbulenzen" auf zwei verschiedenen Flughäfen zu landen. Wenige der Mitreisenden hätten je so schlimme Turbulenzen erlebt. William habe sich bei den mitreisenden Journalisten anschließend erkundigt, ob es allen gut gehe und gescherzt, dass er geflogen sei, schrieb English auf Twitter. Freitagfrüh landete die Maschine dann problemlos in Islamabad.

Nach dem Besuch in der Hundeschule verabschiedete der britische Botschafter das Paar von einem Militärflughafen. Ein für Freitagvormittag geplanter Besuch eines Ausstellungszentrums für Artillerie in der nördlichen Provinz Khyber Pakhtunkhwa war wegen der zeitlichen Verzögerungen abgesagt worden. Das Ausstellungszentrum ist dem sogenannten Khyber Rifle gewidmet, einem paramilitärischen Verband aus britischer Zeit.

William und Kate waren am Montagabend in Pakistan eingetroffen. Während ihres Besuches trafen sie politische Führer wie den Premier Imran Khan und den Präsidenten Arif Alvi. Das Paar informierte sich vor Ort zudem über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Bergregion im Norden des südasiatischen Landes. In der Kulturmetropole Lahore besichtigte es eine historische Moschee und spielte Cricket mit Vertretern des Nationalteams. Auch Waisenhäuser, Mädchenschulen und ein Krebs-Krankenhaus besuchten die beiden.

Vertreter der pakistanischen Regierung drückten die Hoffnung aus, dass der königliche Besuch dem Land helfe, nach Jahren islamistischen Terrors sein Image als friedliche Nation wiederherzustellen.

© APA