27. Dezember 2019 13:36

Politik

Sechs Parteien mit Landeswahlvorschlag für Burgenland-Wahl

Im Burgenland ist am Freitag um 13.00 Uhr die Frist zur Listenerstellung für die Landtagswahl am 26. Jänner abgelaufen. Möglich sind nun nur noch Ergänzungen bzw. Korrekturen. Jene sechs Parteien, die Kreiswahlvorschläge eingereicht haben, haben auch einen Landeswahlvorschlag abgegeben, es sei niemand mehr hinzugekommen, bestätigte Landeswahlleiterin Brigitte Novosel auf APA-Anfrage.

Keine Partei hatte mit der Listenabgabe bis Freitag zugewartet. Lediglich eine Änderung eines Namens habe es am letzten Tag der Frist gegeben, so die Landeswahlleiterin. Die SPÖ tritt am 26. Jänner mit der Langbezeichnung "Liste Doskozil - SPÖ Burgenland" an. Die ÖVP kandidiert als "Die Neue Volkspartei - Team Burgenland". Die FPÖ steht in der Langform unverändert als "Freiheitliche Partei Österreichs" am Stimmzettel. Als "NEOS - Das Neue Burgenland" kandidieren die NEOS. "Die Grünen - Die Grüne Alternative" lautet die Parteibezeichnung der Grünen. Und als "LBL - Bündnis Liste Burgenland" tritt die LBL an.

Ein Landeswahlvorschlag ist die Voraussetzung, um an der Verteilung der Restmandate auf Landesebene teilnehmen zu können. Um eine Landesliste einreichen zu können, muss eine Partei zumindest in einem Bezirk einen gültigen Kreiswahlvorschlag abgegeben haben - also dort kandidieren.

Bei dieser Wahl treten alle Parteien in sämtlichen Wahlkreisen an. Die Landeswahlvorschläge werden schließlich am 31. Dezember - einen Tag nach den Kreiswahlvorschlägen - in einer Sitzung der Landeswahlbehörde abgeschlossen. Damit ist die Listenerstellung beendet.

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