1. Januar 2020 17:04

Chronik

Spektakuläres Neujahrsspringen in den Tiber in Rom

Besonders wagemutige Männer haben sich auch an diesem Neujahrstag wieder in den kalten Tiber in Rom gestürzt. Darunter war auch der Italiener Maurizio Palmulli, Römern als "Mister OK" bekannt. Der 67-Jährige machte am Mittwoch trotz Kälte in knapper Badehose und mit wehender blonder Mähne von einer Brücke seinen 32. Kopfsprung in den römischen Fluss.

Ein Bad in den kühlen Fluten der Nordsee - so begrüßten indes auch dieses Jahr wieder zahlreiche Menschen im nordfranzösischen Malo-les-Bains das neue Jahr. Vielfach verkleidet als Mönche, Seeleute, Charlie Chaplin oder Superman rannten sie bei zwei Grad Lufttemperatur in das nicht einmal zehn Grad kalte Wasser. Um den Beginn von 2020 standesgemäß zu feiern, prosteten sich einige der wagemutigen Badenden im Wasser mit Champagnergläsern zu.

"Ganz ausgezeichnet wie immer, sehr warm, mit dem Herzen voller Liebe", machte etwa Ali Hamida den Umstehenden Mut, sich ebenfalls ins Wasser zu trauen. Ein anderer Badender mit einer gelben Blütenkette um den Hals gab allerdings zu: "Das Wasser beißt ein bisschen." Ein als Obelix verkleideter Mann gab sich aber zuversichtlich, dass er sich mit dem Bad "keinen Schnupfen, keine Grippe, keine Angina, nichts" einfange.

Das Neujahrsbaden in Malo-les-Bains fand erstmals im Jahr 2000 statt. Mittlerweile hat es sich zu einer Tradition entwickelt.

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