5. Januar 2020 14:51

Sport

Stadlober zum Tour-de-Ski-Abschluss Fünfte

Langläuferin Teresa Stadlober hat eine gute Tour de Ski absolviert und sich mit einem Kraftakt am Schlusstag vom 13. auf den sechsten Gesamtrang verbessert. Die Salzburgerin beendete am Sonntag das Massenstartrennen über 10 Kilometer im Skating-Stil in Val di Fiemme auf dem starken fünften Platz.

"Mit dem Ausgang der Tour sowie mit dem heutigen Rennen bin ich mehr als glücklich", sagte sie daher. Große Siegerin war Therese Johaug, die sich souverän den letzten Teilbewerb sowie ihren insgesamt dritten Gesamterfolg nach 2014 und 2016 sicherte.

Kurz bangte Stadlober um das Antreten, hatte sich am Samstag doch ein Infekt angedeutet - und wartete der bis zu 28 Prozent steile Schlussanstieg mit fast 600 Höhenmetern. "Da ich gestern Halsschmerzen verspürte, war nicht klar, ob ich heute überhaupt starten kann, doch ich wollte unbedingt die Alpe Cermis bezwingen und diese großartige Stimmung erleben", erklärte die Radstädterin.

Am Ende des siebenten Tour-Teilbewerbes hatte sie 1:15,1 Minuten Rückstand auf die Norwegerin Johaug, die vor ihren Landsfrauen Heidi Weng (+50,3 Sek.) und Ingvild Flugstad Östberg (54,5) sowie Natalia Neprjajewa (RUS/57,1) gewann. In der Tour-Wertung lag Johaug vor Neprjajewa und Östberg.

"Rückblickend waren die sieben Etappen ein Auf und Ab mit zwei Stürzen, die mir jeweils einen Top Ten Platz kosteten. Der überraschende Einzug ins Viertelfinale beim Klassisch-Sprint sowie der fünfte Platz von heute bestätigen meine derzeitige gute Form", bilanzierte Stadlober und dankte dem Betreuerteam für "super Material". Sie werde sich nun von den Strapazen erholen und die Speicher auffüllen. Weiter geht es für sie in zwei Wochen beim Weltcup in Nove Mesto. Bernhard Tritscher war bereits in Toblach aus der Tour ausgestiegen, Lisa Unterweger verzichtete wegen körperlicher Probleme auf den "Final Climb".

© APA
2019 © PULS 4 TV GmbH & Co KG | IMPRESSUM | DATENSCHUTZ