24. Januar 2020 10:55

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Sundance Festival mit Taylor-Swift-Doku eröffnet

Hollywood-Star Robert Redford (83) hat am Donnerstagabend das von ihm gegründete 36. Sundance Film Festival im US-Wintersportort Park City (Utah) eröffnet. Es ist das größte Festival für unabhängige, außerhalb Hollywoods produzierte Filme. Zum Festival-Auftakt stand unter anderem die Dokumentation "Miss Americana" über das Leben von Sängerin Taylor Swift auf dem Programm.

Bis zum 2. Februar werden 118 Spielfilme und Dokumentationen sowie Kurzfilme aus 27 Ländern gezeigt. 56 Filme treten in vier Wettbewerbskategorien gegeneinander an. Fast die Hälfte davon seien von Frauen gedreht worden, teilten die Veranstalter mit.

Das Festival eröffnete mit zwei Dokumentationen: Die von Michelle und Barack Obama mitproduzierte Doku "Crip Camp" über ein Sommercamp für Jugendliche mit Behinderungen und "Miss Americana" über das Leben von Taylor Swift. In der Dokumentation spricht die Pop-Sängerin über Krisen, politisches Engagement und ihren kreativen Prozess.

Zahlreiche Hollywoodstars werden mit ihren Projekten in Park City erwartet, darunter Viggo Mortensen, Glenn Close, Mila Kunis und Olivia Colman. "Green Book"-Star Mortensen stellt sein Regiedebüt "Falling" vor. Das Vater-Sohn-Drama soll am Ende des Festivals seine Weltpremiere feiern.

In der Wettbewerbsjury wirken unter anderem Ethan Hawke, Isabella Rossellini und die Filmemacherin Dee Rees mit. Für viele Independent-Filme ist das Sundance-Festival ein Sprungbrett, um einen Verleih zu finden oder für spätere Festivals und Filmpreise entdeckt zu werden.

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