30. Oktober 2019 09:11

Politik

Tote nach Angriffe auf grenznahes Dorf in Burkina Faso

Bei Angriffen auf ein Dorf im Norden des westafrikanischen Sahelstaates Burkina Faso haben Terroristen nach Regierungsangaben insgesamt 16 Menschen getötet. Die Extremisten hätten wiederholt das Dorf Pobé-Mengao nahe der Grenze zum Niger gelegenen Soum-Provinz attackiert. Zur Identität der Angreifer und dazu, welcher Extremistengruppe sie angehören, gab es zunächst keine Informationen.

Die Attacken ereigneten sich bereits am Wochenende, gab der zuständige Gouverneur Salfo Kabore erst Mittwochfrüh bekannt. Zuvor war in lokalen Medien über die Attacken berichtet worden. Dort wurde als Grund für die Angriffe die Weigerung der Dorfbewohner angegeben, sich den unbekannten Terroristen anzuschließen.

Teile Burkina Fasos und der Nachbarstaaten Mali und Niger gelten als Rückzugsorte für islamistische Extremisten. Etliche Gruppen sind in dieser Region aktiv, einige haben Al-Kaida oder der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) ihre Treue geschworen.

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