24. Dezember 2018 11:53

Politik

Weihnachts-Paella für Migranten in Mexiko

Köche und freiwillige Helfer haben in der mexikanischen Grenzstadt Tijuana ein Weihnachtsessen für Tausende Migranten aus Mittelamerika zubereitet. Sie kochten am Wochenende Paella für rund 2500 Menschen, die derzeit in der Flüchtlingsunterkunft El Barretal untergebracht sind.

Die Paella sei ein Gericht, das geteilt wird und stehe für Freundschaft, erklärte einer der Organisatoren der Deutschen Presse-Agentur. Für den Heiligen Abend (Ortszeit) am Montag werde eine kleine Feier mit Musik vorbereitet, berichteten Migranten. In Tijuana harren derzeit rund 4000 Menschen aus zentralamerikanischen Ländern aus. Sie hoffen auf Asyl in den USA und sind vor Armut und Gewalt in ihren Heimatländern geflohen.

Der Streit um die Finanzierung einer von US-Präsident Donald Trump geforderten Mauer an der Grenze zu Mexiko hat unterdessen zur Lahmlegung von Teilen des Regierungsapparats in den USA geführt. Dutzende Behörden bleiben seit Samstag geschlossen, weil sich der Kongress nicht auf ein Haushaltsgesetz zu ihrer weiteren Finanzierung einigen konnte.

Die Demokraten wollen keinem Budget zustimmen, das die von Präsident Donald Trump geforderten Milliardenmittel für den Mauerbau freigibt. Die Haushaltssperre wird mindestens bis 27. Dezember fortdauern.

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